Selbsthilfe

Was soll ich als Krebspatient machen?

Sie müssen sich selbst entscheiden, welchen Weg Sie gehen wollen.

Es geht um Ihr Leben.

Es nützt nichts irgendjemandem z.B. Ihrem Arzt einen Gefallen zu tun.

Bitte beachten Sie aber, dass Mitochondrien, die einmal durch Chemotherapie oder Bestrahlung vernichtet wurden, nicht wieder lebendig gemacht werden können. Es geht also nicht, dass Sie sagen: fangen wir zuerst halt mit einer Chemo an, hinterher können wir immer noch etwas anderes ausprobieren.

Ihre Entscheidung für Chemo oder Bestrahlung ist nicht reversibel.

Was Sie in jedem Fall beachten sollten:

Entgiftung

Da immer der Verdacht nahe liegt, irgendwelche Giftstoffe haben sich angesammelt, sollte Entgiftungstherapien unter Aufsicht eines erfahrenen Arztes oder Heilpraktikers begonnen werden.

Dazu sollen zuerst (schrittweise, nicht auf einmal) alle Amalgamplomben und alle toten Zähne entfernt werden. Dazu kommt eine Ausleitung von Schwermetallen durch DMSA und DMPS, Selenase sowie Bärlauch und Koriandertropfen. Auch Chlorellapräparate sind sehr hilfreich.

Lassen Sie sich von Ihrem Therapeuten geeignete Einläufe empfehlen. 3-5 Esslöffel (nicht entkoffeinierten) Kaffee in 1 Liter Wasser gebrüht, die 10-15 Minuten im Enddarm bleiben, wirken manchmal Wunder.

Saunieren, Medizinalbäder und Leibwickel (Kneipp, Priesnitz) und Basenpulver sind ebenso hilfreich. Aber bitte nicht alles gleichzeitig. Ihr Therapeut weiß, was für Sie das Beste ist.

Genauso wichtig ist es Gifte zu vermeiden. Auch wenn es 15% teurer ist, kaufen Sie Biolebensmittel. Die gibt es auch schon beim Discounter. Da Biolebensmittel schneller sättigen, essen Sie weniger und damit ist der Mehrpreis leicht wieder drin. Auch wenn nicht immer drin ist was drauf steht, im Großen und Ganzen kann man sich auf das Label verlassen.

Bei Spritzmittel verlassen Sie sich bitte nicht auf die gesetzlichen Höchstwerte. Die gelten dafür, dass nur ein Spritzmittelgift vorhanden ist. Über die potenziere Wirkung mehrerer Gifte zusammen (jedes einzelne unter dem Grenzwert) sagt es gar nichts aus. Mit Bio gehen Sie auf Nummer sicher.

Beim Einkauf von Waschmittel und Kosmetika empfiehlt es sich gelegentlich bei www.oekotest.de nachzusehen. Das gleiche gilt für Textilien.

Es wird von interessierter Seite zwar massiv Verwirrungspropaganda betrieben, aber die elektromagnetische Strahlung von Handys, Fernsehgeräten, Bildschirmen und insbesondere Sendemasten belastet definitiv unsere Gesundheit. Alle seriösen Untersuchungen dazu bestätigen das. Wir können dieser Strahlung nicht entgehen, aber wir können wenigstens unsere Schlafräume (wo wir uns 1/3 des Tages aufhalten) strahlungsarm halten. Besonders schädlich ist die Mikrowelle, auch wenn deren Hersteller das nicht gerne hören. Weg damit! Warmmachen geht auch mit Herd und Backofen. Soviel Zeit (Minuten) soll uns unsere Gesundheit wert sein.

Über Erdstrahlen gehen die Meinungen auseinander. Es gibt aber auch dazu durchaus ernsthafte Untersuchungen. Bitte bedenken Sie, dass bei der Suche nach Wasser in einer Untersuchung der TU München gute Rutengänger den Hydrogelogen deutlich überlegen waren. Wenn Sie einen Brunnen bohren lassen, taucht auf der Rechnung oft ein Posten „Prospektion“ auf, das ist dann ein Rutengänger. Die Bohrfirmen wissen schon, was sie an ihnen haben. Wenn der also rät das Bett umzustellen, ist dies zumindest kein großer Aufwand und möglicherweise hilfreich.

Ernährungsumstellung

Es gibt unzählige sogenannte Krebsdiäten. Sie haben alle einige Punkte gemeinsam:
– Frische biologische Kost

– Viel Rohkost oder frisch gepresste Säfte (nicht jeder verträgt Rohkost)

– Wenig Fleisch, vor allem kein Schweinefleisch

– Ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen (keine Butter, keine Margarine)

Fragen Sie bitte nicht Ihren Arzt nach Ernährungsratschlägen, es sei denn er hat sich intensiv damit auseinandergesetzt.

In seinem Studium hat er darüber praktisch nichts gelernt. Und nach Jahren der Müsliriegel-Cola Diät in den Nächten auf Krankenstationen ist er bestimmt nicht zum Experten geworden. Kein Wunder wie die Krankenhauskost oft aussieht. Einem von uns wurde bei einer Beobachtung im Krankenhaus wahlweise Rohpolnische mit Kartoffelsalat (tropfend vor Majonäse) oder Käsespätzle, die tagelang im Magen liegen, angeboten, am anderen Tag Schweinebraten mit Knödel. Viele Mütter wissen besser wie man Krankenkost auswählt.

Geschädigte Mitochondrien sind aus biochemischen Gründen nicht in der Lage aus Kohlenhydraten Energie zu gewinnen. Sie brauchen dazu Fette und Öle. Alles was Sie bisher über gesunde Ernährung gehört haben, müssen Sie daher etwas revidieren. Bei der Krebsdiät sind Fette (die richtigen!!) die Energieträger. Vor diesem Hintergrund hat die Öl/Eiweiß-Diät von Budwig eine Berechtigung. Im Übrigen schmeckt sie auch noch gut.

Die Seele

Wenn Dauerstress zur (vielleicht wichtigsten) Krebsursache geworden ist, ist es notwendig etwas dagegen zu tun. In der Regel ist es für den Einzelnen ohne fremde Hilfe kaum möglich aus diesem Stress herauszukommen. Ob Sie es für möglich halten oder nicht: Viele, die den Krebs besiegt haben, sind nachträglich „ihrem“ Krebs dankbar. Es war der entscheidende Wendepunkt in ihrem Leben. Sie haben ihr Leben grundlegend auf eine neue Basis gestellt. Oft waren es mehr äußerliche Dinge, wie die Scheidung oder ein Wechsel zu einem Beruf in dem sie mehr Erfüllung fanden (selbst wenn sie vielleicht weniger verdienten).

Die normale Psychoanalyse ist damit oft überfordert. Sie endet an der Grenze der Persönlichkeit. Wichtig ist es aber, über dieses ICH hinauszugehen, auf einen viel tieferen Seinsgrund. Es ist diese eine Rückbesinnung, die heute sehr vielen Menschen fehlt. Wer die Bindung an eine der drei abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) hat, würde das als Gottfindung bezeichnen. Es gibt eine Reihe von Klöstern, die hierzu Meditationen anbieten. In einzelnen Fällen gibt es auch Mönche, die gleichzeitig Zenmeister sind. Es gibt aber auch viele, die diese Anbindung in der Meditation (östlichen wie Transzendentale Meditation oder fernöstlicher wie Zenmeditation oder Buddhismus verschiedener Richtungen) suchen und finden.

Eine sehr gute Verbindung von körperlicher und geistiger Übung ist das Wanderfasten (www.fasten-wander-zentrale.de) verbunden mit Meditation. Das Fasten entlastet den Geist und macht ihn frei, unterstützt von einer rhythmischen Bewegung. Fasten hat zudem den Vorteil, dass es für sich schon Krebs bekämpfen kann. Beim Fasten sinkt der Insulinspiegel, wodurch bestimmte Transkriptionsfaktoren (FoXo) aktiviert werden, die die Apoptose in Gang setzen (Barthel et al. 2005). Außerdem schützen sie die Zellen vor Radikalen, die dem Krebs Vorschub leisten können.

In sehr vielen Fällen verschwand der Tumor in dem Augenblick, in dem der Patient in der Lage war seinen Konflikt zu lösen, den er für unlösbar gehalten hatte.

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