Wie entsteht Krebs?

Wir wissen es auch nicht, aber die größte Wahrscheinlichkeit hat folgende Theorie (die sich natürlich auch irgendeinmal als falsch erweisen kann):

Alle Zellen eines Körpers haben eine bestimmte Lebensdauer, von wenigen Tagen (weiße Blutkörperchen) bis zu Jahren (Nervenzellen). Danach müssen neue gebildet werden. Eine Zelle kann sich nur durch Zellteilung vermehren. Von den beiden neuen Zellen kann aber nur eine überleben, sonst kommt es zu einer Wucherung, einem Tumor. Tatsächlich haben Zellen dafür eine Art Selbstmordmechanismus eingebaut, die Apoptose. Aus bestimmten Zellorganellen, den Mitochondrien, wird ein Botenstoff abgegeben, der diesen Mechanismus auslöst. Manchmal kann es aber sein, dass die äußere Membran der Mitochondrien dicht gemacht hat und die Zelle deshalb nicht zu Grunde geht.

Wie entsteht Krebs - Pic 1Wir müssen jetzt etwas auf Mitochondrien eingehen. In ihnen findet die Zellatmung statt. Sie stammen alle nur von der Mutter ab und haben eine eigene Erbsubstanz. Sie vermehren sich (ohne Mitwirkung des Zellkerns) durch Teilung. Kurz sie verhalten sich eher wie selbstständige Bakterien, die in der Zelle leben. Viele Forscher gehen davon aus, dass es auch einmal in der Evolution Bakterien waren, die durch Lebensgemeinschaft mit höheren Zellen diesen die Atmung mit Sauerstoff ermöglicht haben. Eine andere Eigenschaft haben sie mit Bakterien gemein. Auf Giftstoffe reagieren sie durch Verschluss ihrer Membran. Alle Mechanismen, die zum Membranverschluss führen, stehen damit in Verdacht Krebs erzeugen zu können. Beim Membranverschluss kann die Zelle natürlich auch nicht mehr mit Sauerstoff atmen. Sie gewinnt dann ihre Energie durch Gärung. Genau das finden wir bei Krebszellen.

Es macht also Sinn bei Krebs immer zu suchen, welche Giftstoffe könnten die Ursache sein. Das reicht von Quecksilber aus Amalgamblomben oder Bakteriengiften aus nicht vollständig gefüllten Zahnwurzelkanälen, über Fluor in Zahnpasta, Imprägnierungs- und Konservierungsstoffe in Textilien aus Billiglohnländern (dort wird vieles verwendet, was bei uns längst verboten ist) bis zur Strahlung von Mobilfunkmasten, Bildschirmen usw. Und die Mikrowelle schenken Sie besser ihrem ärgsten Feind.

Eine ganz wichtige Ursache (Schätzungen gehen bis zu 80%) ist aber Dauerstress. Bei Stress wird Adrenalin ausgeschüttet, so lange bis die Nachproduktion gestört ist.

Bei Krebspatienten sind die Adrenalinspiegel stark erniedrigt (Hüther 1998). Bei Adrenalinmangel tritt sein Antagonist, das Insulin, in den Vordergrund und bewirkt eine Zuckereinlagerung in den Zellen. Zucker hemmt aber ab einer bestimmten Konzentration die Mitochondrien. Dauerstress ist daher ein wichtiger Krebsauslöser. Schon seit langem ist bekannt, dass sehr viele Krebstumore auftraten, nachdem der Patient in einen Schock oder in einen nicht bewältigten seelischen oder sozialen Konflikt kam.

In diesem Zusammenhang ist eine andere Tatsache wichtig. In der Psychotherapie wird gelegentlich eine Methode angewendet, die sich an den Lügendetektor anlehnt. Wird etwa die Frage „mögen Sie Ihr Mutter gern“ mit „ja“ beantwortet und der Test zeigt „gelogen“ so weiß der Therapeut, wo er nachhacken muss. Meist ist es keine bewusste „Lüge“ sondern eine Verdrängung. Bei vielen Krebspatienten zeigt der Test an wenn man ihnen die Frage stellt “wollen Sie sterben?“ (Reitz 2013). Wir wissen alle von Selbstmorden die Menschen begehen, weil sie ihre persönliche Situation als aussichtslos ansehen und nur noch den Freitod als Lösung sehen. In vielen Fällen von Krebs scheint solch ein versteckter Todeswunsch vorhanden zu sein.

Da aber der Geist immer noch den Körper regiert (auch wenn man manchmal den umgekehrten Eindruck hat), macht es wenig Sinn ohne die Konfliktlösung isoliert den Krebs zu bekämpfen. Ohne Hilfe aber kommen die wenigsten Menschen aus so einer Situation wieder heraus. Ein isoliert bekämpfter Krebs führt nur wieder zu einer neuen tödlichen Krankheit. Wir dürfen nie aus dem Auge verlieren, dass nicht jeder Patient letztlich gesund werden möchte. Fragt man Patienten, so wissen sie häufig genau wer an Ihrem Krebs schuld ist, der „böse“ Abteilungsleiter oder die „böse“ Schwiegermutter. Dabei kann es natürlich auch sein, dass sie nur böse in seinem Kopf sind. Für den Betroffenen stellt sich das aber oft so dar, als ob ein Voodoozauber oder ein böser Blick die Krankheit hervorgerufen hätte.

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