EGAA 6 – Neurodegeneration

Inhaltsstoffe:

Siliziumdioxid 34,1 %
Sesamöl 30,0 %
Grünteeextrakt (Epigallocatechingallat) 11,6 %
Glycin 10,4 %
Knoblauch 9,9%
Zinkzitrat 2,0 %
Fumarsäure 1,5 %
Asant 0,3 %
Piperin 0,3%

Verstärkungswirkung durch Quantenpunkttechnologie:
1:34 für Epigallocatechingallat

Fallstudien (Oelschlegel et al. 2014)

Insgesamt haben 19 Patienten mehr als 2 Monate EGAA-6 genommen. Davon hatten 12 Besserungen (davon 3 drastisch), einer eine kleine Verschlechterung bei 6 ist der Zustand gleich geblieben, wobei allerdings bei 4 von diesen unklar ist, ob und wann sie EGAA-6 überhaupt genommen haben. Zieht man die 4 als Noncomplier ab, so ist die Besserungsrate bei 80%. Allerdings ist vor 2 Monaten kein Effekt zu erwarten. Die drastischen Verbesserungen sind Behandlungsfälle von 6-12 Monaten Dauer. In zwei der Fälle von drastischer Verbesserung haben sich auch die Läsionen verringert, der dritte Fall wurde noch nicht daraufhin untersucht. Negative Nebenwirkungen traten nicht auf.

Schmerzen wurden sehr erfolgreich mit EGAA-1 behandelt, einer Mischung aus Weihrauch und Curcumin ebenfalls in Form von Quantenpunkten. Es ließ sich zeigen, dass diese Mischung in der Lage ist Kortisol fast vollständig zu ersetzen, ohne dessen Nebenwirkungen zu haben (Hollmann 2010).

In vielen Fällen wurde bei Schwächezuständen das Produkt EGAA-3 eingesetzt (Meyer, Mandel, Knapp 2011). Dieses Produkt, ein Krebsmittel, öffnet in der Hauptsache die Mitochondrienmembran. Da innerhalb von 2 Tagen daraufhin eine Besserung des Zustandes eintrat, erscheint die Hypothese einer Mitochondropathie (Jennrich 2012) nicht unwahrscheinlich. Ob es sich bei der Behandlung nur um einen symptomatischen Effekt handelt bleibt aber unklar. Ebenfalls bei Schwächezuständen erfolgreich war das Produkt EGAA-2 eigentlich ein AIDS-Mittel (Rohr, Gradl 2012) das wohl über die Stärkung der Immunantwort wirkt. Da bei MS Depressionen häufig sind, wurde erfolgreich auch das Präparat EGAA-4 eingesetzt. In diesem Präparat wird Sinigrin der Zwiebel als Serotin-Re-uptake-Hemmer und Koriander als Abbauhemmer für GABA sowie Muskat und Beifuß als Abbauhemmer für MAO (alle als Quantenpunkte) eingesetzt. Gleichzeitig enthält EGAA-4 einen Guluronkomplex, der eine bessere Sauerstoffversorgung der Zellen bewirkt und damit Erschöpfungszuständen entgegenwirkt.

Wirkmechanismus

Glycin steuert die Membranpermeabilität für Chlorid- und Hydrogencarbonationen in Neuronen des Gehirnstamms und des Rückenmarks (Werman et al. 1968). Als Neurotransmitter wirkt es als GABA-Hemmer.

Durch die Bindung an glycinerge Rezeptoren in Hirnstamm und Rückenmark wird die Balance zwischen exzitatorischen und hemmenden Neurotransmittern stabilisiert (Baccei, Fitzgerald 2004) und der Rhythmus der Nervenzellen wird synchronisiert (Gusev et al. 2000). Diese Effekte wurden therapeutisch bei Gehirnschlag (Gusev et al. 2000; Zaslavskaja et al. 1999), funktionellen und organischen Hirntraumata als Antagonist zum platelet-activating factor (Faden, Tzendzalian 1992), bei verminderter intellektueller Leistungsfähigkeit und Somnipathie (File et al. 1999; Hecht, Hecht-Savoley 2008) und zur Synchronisation des Gehirnrhythmus bei Opiumsucht (Mashkova et al. 1996) und bei Alkoholikern (Sheveleva et al. 1996) verwendet.

Glycin wirkt auch gegen Stress und zur Vorbeugung gegen Stress. Es stabilisiert den Atemrhythmus im Atemzentrum des Gehirns (Haji et al. 1990) und die neuronale Regulation des Muskeltonus in Hirnstamm und Rückenmark (Waldegger, Jentsch 2000). Beide Mechanismen zusammen mit der Synchronisation des Nervenrhythmus (Gusev et al. 2000), der Entspannung (Brune et al.1996) und der sedierenden Wirkung (Shigemi et al. 2008) machen Glycin zu einer Substanz zur Behandlung und Vorbeugung von Stress (Goldstein et al. 1994).

In der intrazellulären Matrix ist Glycin als Hauptbestandteil von Kollagen stark vertreten. Zusammen mit Mukopolysacchariden und Proteoglykanen steuert es die Redox-Homöostase (Pischinger, Heine 2007).

Fumarsäure wird seit langem zur Behandlung von Psoriasis eingesetzt (Mrowietz, Christohers, Altmeyer 1999). Sie ist in der Lage in dendritischen Zellen die Immunantwort von der zellulären Seite auf die humorale zu verschieben, wodurch die Proliferation der Keratozyten gestoppt wird.

In einer Mehrzentrenstudie erwies sich Methylhydrogenfumarat (MHF) und Dimethylfumarat (DMF) präventiv bei EAE, die bei C57BL/6 Mäusen durch Immunisierung mit MOG Peptid aa 35-55 hervorgerufen worden war (Schilling, et al. 2006), wobei die Gabe zweimal täglich über das Futter erfolgte. Der Effekt war sowohl histologisch, im klinischen Bild als auch in einer deutlich verminderten Makrophagenentzündung im Rückenmark festzustellen. Das Zytokin IL-10 im Blut war deutlich erhöht.

Linker et al. (2011) konnten den Mechanismus über eine Aktivierung des Nrf2-Wegs erklären. Das dabei codierte Gen ist verantwortlich für ein Polypeptidhormon und Nervenwachstumsfaktor. Im Nervensystem fördert es die Synthese von Neurotransmittern und das Wachstum von Neuriten insbesondere auch in Astrozyten. Das Protein ist ein wichtiger Überlebensfaktor für Neurone und Oligodendrozyten. Es vermindert so die Gewebezerstörung bei Entzündungen. Eine Mutation in diesem Gen führt zum Aufspleissen und einer Verminderung des ziliaren neurotropen Faktors ist aber nicht kausal für eine neurologische Erkrankung.

Ein Drittel des Grünen Tees besteht aus Epigallocatechingallat (EGCG), einem Antioxidans mit vielen positiven Gesundheitseffekten. Neurodegenerationen wie Alzheimer und Parkinson werden durch Amyloidfasern und falschgefaltete Proteine verursacht. EGCG bindet an noch ungefaltete Polypeptide. Statt der krankmachenden Fibrillen entstehen sphärische Oligomere (großes, reifes α-Synuclein und amyloide-β Fasern bilden kleinere amorphe Proteinen) (Ehrnhoefer et al. 2008, Bieschke 2010). EGCG kann auch bereits existierende Plaques auflösen. Im Mausmodell konnten so nach 6-monatiger Behandlung Plaques im Cortex (54 %), Hippocampus (43 %) und entorhinalem Cortex (58 %) reduziert werden. (Rezai-Zadeh et al. 2008 )

Bei multipler Sklerose wirkt EGCG protektiv für die Nerven des ZNS und die T-Lymphocyten, die für die Erkrankung verantwortlich sind. In der EAE verminderte sich dadurch das Krankheitsbild deutlich (Aktas et al. 2004). EGCG neutralisiert TNF-a und vermindert die Produktion von IL-6 und IL-8 und ist der Grund für die Immunsuppression.

Andere Untersucher (Sun et al. 2013) fanden ebenfalls, dass sich die Schwere der Krankheit; die Entzündung im Gehirn und die Demyelinisierung sowie die T-Zellaktivität und die inflammatorischen Zytokine und Chemokine verringerten. Der Effekt von ECGC lies sich auf die selektive Hemmung von INF-gamma und I-L17 in CD4+-Zellen zurückführen, die wiederum sich aus einer Veränderung des STAT-Wegs und der Transkriptionsfaktoren T-bet und des Retinoid-orphan-Faktors (ROR) gamma/ROR alpha ergab. Noch wichtiger ist dass GCCG direkt die Bildung von TH-1 und TH-17 hemmt. Andererseits verminderten antigenpräsentierende Zellen (APC), die mit ECGC behandelt waren, die ko-stimulierende Funktion als Ausdruck einer veränderten Expression von CD80 und CD86

Wang et al. (2012) brachte zum Ausdruck, dass EGCG die kognitive Leistung durch Stimulierung neuer Neurone fördert. Insbesondere im Hippocampus, wo die Umschaltung des Kurzzeitgedächtnisses zum Langzeitgedächtnis erfolgt. Sie konnten zeigen, dass sich Progenitornervenzellen durch EGCG vermehrt in verschiedene andere Nervenzelltypen differenzieren. Dies führte bei Mäusen zu einer erhöhten Merkfähigkeit und besserer räumlicher Orientierung. Wie andere Katechine ist ECGC ein Radikalenfänger für ROS und RNS, die die DNA angreifen können (Lee, Lee 2006).

Anhang

Tierversuche

Hervorrufung einer Enzephalomyelitis mit Triethylzinn (TET)
Zwanzig Mäuse (NMRI 1 22-24 g) wurden ad libitum mit 10 mg/l TET getränkt. 10 der Tiere erhielten EGAA-6 in 0,15 M NACl 0,5 ml i.p. an den Tagen 6, 8 und 10. 10 Tiere blieben unbehandelt. Der Gesundheitszustand wurde an Tag 10 bestimmt. An Tag 12 wurden die Tiere getötet.
Bei den Ratten (Lewis 180 erhielten die Tiere an den Tagen 6, 8, 10 und 12 1 ml EGAA-6 in 14%-iger Lösung. Der Gesundheitszustand wurde täglich bestimmt.

Erzeugung einer experimentellen autoimmunen Enzephalitis bei Meerschweinchen:
10 weibliche Meerschweinchen (Hartley 560, 720 g) dienten als Kontrolle. Alle Tiere wurden mit 500 µg basischen Myelinprotein (BP) zusammen mit 4 mg Mycobacterium tuberculosis (H37Rv) in einer Emulsion von 140 µl 0,15 M NaCl und 260 µl komplett Adjuvans i.c immunisiert. An den Tagen 6, 8, 12, 14 und 16 nach der Immunisierung erhielten die Tiere 2 g EGAA-6 (1% in einer Verreibung mit Bentonit mit 2 % Vaseline und 0,5 % Rhizinus triglyceride-polyglycolether) über das Futter. Die Tiere wurden täglich gewogen. Lähmungen wurden mit 0-3 bewertet (0= keine Anzeichen; 3=schwere Lähmungen). Die überlebenden Tiere wurden an Tag 20 getötet und die Milz wurde untersterilen Bedingungen entnommen.

Präzipitierende Antikörper:
Die Globulinfraktion wurde aus dem Serum durch Aussalzen mit Ammoniumbisulfat gewonnen. Im Ouchterlonytest diffundierten 5 µl 20 Stunden gegen eine Verdünnungsreihe (1:2) in zwei Parallelen gegen Rinder-BP (5mg/ml). Nach Anfärbung mit Coomassie Blue wurden die Titer bestimmt.

Gliotoxische Aktivität:
Mäuseglioblastomazellen (107 cell/ml) in Dulbeccos MEM mit 10 % inaktiviertem fötalem Kälberserum wurden je 100 µl in Microtiterplatten gefüllt und 24 Stunden inkubiert (37°C; 5% CO2, 100% Luftfeuchtigkeit). Danach wurden entweder 100 µl inaktiviertes Serum oder eine Verdünnungsreihe (1:2) in Parallelen zugegeben und 30 Minuten inkubiert. Danach wurden 10 µl Meerschweinchenkomplement (1:4 verdünnt) zugegeben. Nach weiteren 90 Minuten Inkubation wurde im Umkehrmikroskop der prozentuale Anteil geschädigter Zellen bestimmt. 3 Tröge dienten als Kontrolle (ohne Serum). Die Grenze lag bei 50% zerstörten Zellen. Mit 3H-Thymidin inkubiert. Zu 4 x 106 Zellen in 4 ml Medium (TC 199) + 10% inaktiviertes fötales Kälberserum wurde in 3 Parallelen 8 mg/ml BP in 0.15 M NaCl bzw. 10 µl PHA-P (Difco 1.50 mit Medium verdünnt) zugegeben. 3 Tröge dienten als Kontrolle. Nach 48 Stunden (37°C) wurden 80 µl 3H-Thymidin (20 µc/ml; 2000 mCi/mmol,) für 12 Stunden zugefügt. Nach dem Abfiltrieren und Waschen der Zellen wurden sie 2-mal im Scintillationszähler gemessen. Aus der mittleren Zählrate von stimulierten Zellen und Kontrolle wurde der Stimulationsfaktor als Quotient bestimmt.

Hautest:
An Tag 18 wurden die Meerschweinchen mit 50 µl einer BP-Lösung (0.1% in 0,25 M NaCl)in einer Verdünnungsreihe (1:2; 1:4; 1:8) s.c. injiziert. Ovalbumin wurde als Kontrolle verwendet. Nach 24 und 48 Stunden wurde die Induration bestimmt.

Histologische Bewertung:
Gehirn und Medulla oblongata wurden in gepuffertem Formaldehyd fixiert in Paraffin eingebettet und geschnitten. Die Schnitte wurden gefärbt (HE und Kluever-Barrerra) und mikroskopisch bewertet (keine Läsionen = 0; schwere Demyelinisierung = 3). Pro Tier wurden 4 Schnitte bewertet.

TET-Versuche:
Bei den Mäusen verbesserte sich in allen Fällen das klinische Bild. Die Abbildung zeigt die Veränderung des Schutzindex von Tag 6 bis Versuchsende. Die stärkste Wirkung war zu Versuchsende (Tage 11-13) wenn sich der Zustand der nicht behandelten Tiere deutlich verschlechtert hatte.

TET-Versuch Ratten:
Das klinische Bild gibt die Abbildung wider. Auch hier war der Effekt zu Versuchsende am größten.

Meerschweinchen mit EAE:
Alle nicht behandelten Tiere starben innerhalb von 20 Tagen mit stärksten Lahmheitszeichen. In der behandelten Gruppe starb nur eines von zehn Tieren. Alle Überlebenden hatten nur kleiner Lähmungen. Auch die histologischen Verschlechterungen waren deutlich geringer in der behandelten Gruppe.

Die präzipitierenden BP-Antikörper wiesen in der behandelten Gruppe die höchsten Titer auf. Bei der unbehandelten Kontrolle traten diese Titer nie auf. Dabei hatten die Tiere, die vorübergehend ein schlechteres klinisches Bild hatten niedrigere Titer. Die gliotoxische Aktivität hingegen war bei den behandelten Tieren am geringste. Dies zeigt, dass die humorale Aktivität zu einem Schutz, die zelluläre aber zu einem Angriff auf das Myelin führte.

Egaa 6 - Anhang 1Fig.: Wirkung von EGAA-6 auf TET-vergiftete Mäuse (Mittel von 10 Tieren)

Egaa 6 - Anhang 2Fig.: Wirkung von EGAA-6 bei TET-vergifteten Ratten

Egaa 6 - Anhang 3Fig.: Wirkung von EGAA-6 (GAAX-6) Meerschweinchen mit EAE: Histologisches Bild

Egaa 6 - Anhang 4Fig.: Wirkung von EGAA-6 (GAAX-6) auf Meerschweinchen mit EAE

Print Friendly

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *