EGAA 1 – Rheumatoide Arthritis

Inhaltsstoffe:

Siliziumdioxid (kolloidal)(E 551b) 47,8 %
Weihrauch (Harz aus Boswellia carterii) 32,2 %
Leinöl
davon 11,3 % Omega-3 Fettsäure
davon 5,4 % Alphalinolensäure
19,5 %
Kurkumin (Extrakt aus Curcuma longa) 0,5 %

Verstärkung durch Quantenpunkttechnologie:
1:100 für Kurkumin
1:9 für Weihrauch

Therapieergebnisse
19 Personen, die an rheumatischen Erkrankungen litten, erhielten über 2 bis 6 Wochen 3 Tabletten à 450 mg EGAA-1 pro Tag. In 14 Fällen verbesserten sich die Symptome, in zwei Fällen erfolgte keine Nachkontrolle und nur in zwei Fällen wurde eine Verschlechterung beobachtet.

Egaa 1 - Pic 1

Wirkmechanismus
Ein Entzündungsprozess beliebiger Ursache kann durch verschiedene Substanzen heruntergeregelt werden. Dies betrifft insbesondere systemische Entzündungen bei denen eine Immunreaktion im Vordergrund steht. Entscheidende Entzündungsmediatoren sind dabei die Cycloxygenase2 (COX-2), die Lipoxygenase (LOX) sowie Eicosanoide. Gelingt es, sie herunter zu regeln oder zu hemmen bzw. Eicosanoide zu fördern, kann man Entzündungen in den Griff bekommen.

Boswelliasäuren aus Weihrauch hemmen die Lipoxygenase, wenn sie in dimerer Form vorliegen (Ammon 2006).

Kurkumin hemmt COX-2 (Chainani-Wu 2003) und Ω-3 Fettsäuren führen zur Bildung von Eicosanoiden (Sinopoulos 2002).

Egaa 1 - Pic 2

Für die RA werden verschiedene Pathogenesen diskutiert. Weitgehend akzeptiert ist dabei die Annahme oder wesentliche Beteiligung einer Immunpathogenese. T-Lymphozyten aktivieren die synovialen Makrophagen, die wiederum die entscheidenden Zytokine TNF-a und IL-1 sezernieren und damit die Osteoklasten und Chondrozyten veranlassen im Zweizangenangriff Knorpel und Knochen zu zerstören. In einem Teufelskreis produzieren nunmehr Chondrozyten großen Mengen an FGF und GM-CSF, die wiederum die Makrophagen stimulieren. Die Steuerung geschieht dabei über die HPA-Achse (Turnbull, Rivier 1999), wobei IL-1 und TNF-a die CRH-Bildung im Hypothalamus stimuliert. CRH wiederum bewirkt in der Hypophyse die Bildung von ACTH, das in der Nebennierenrinde die Bildung von Kortikosteroiden veranlasst. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten. In einem Fall reagiert die Hypophyse auf die Ausschüttung von CRH und AVP des Hypothalamus damit, dass über Prolactin und MIF Entzündungsreaktionen gefördert werden. Im anderen Fall wird über die ACTH-Ausschüttung die Nebennierenrinde veranlasst, Kortison und DHEAS zu produzieren (Cutolo, 2002). Somit wird eine positive Rückkopplung vermieden, mit der IL-6, IL-1 und TNF-a aus der Entzündung wiederum auf den Hypothalamus stimulierend einwirken. Diese spielt bei vielen rheumatischen Erkrankungen eine wichtige Rolle. Durch Kombination dieser Wirkstoffe in Form von Quantenpunkten (Gradl 2008) gelingt es Entzündungen verschiedenster Art herunter zu regeln.

Statt des Einsatzes von Kortikosteroiden bei der RA-Therapie werden seit kurzem Blocker für TNF-a (Enbrel) und IL-1 (Anakinra; Kineret) erprobt. Es wäre zu erwarten, dass die Anwendung der Zytokinblocker weniger Nebenwirkungen zeitigt, als der Einsatz von Kortikosteroiden. Andererseits spielen aber die blockierten Zytokine nicht nur in der Steuerung der RA-Inflammation eine Rolle. So ist zumindest mit einer erhöhten Infektanfälligkeit bei dieser Therapie zu rechnen.
Dass man auch mit Naturstoffen wie Curcumin, dem Farbstoff der Gelbwurz, die Bildung von Zytokinen verhindern kann, zeigen Studien von Aggarwal (1999) und Mukhopadhyay et. al. (2001). Der Mechanismus läuft dabei über eine Hemmung der NFκB-Transkriptionsfaktoraktivierung.
Möglicherweise beruht der phytotherapeutische Einsatz auch von anderen Scharfstoffen (Gingerol aus Ingwer, Eugenol aus Gewürznelken) bei RA auf diesem Effekt.

Anhgang

Fallstudie Hund

Behandlung erfolgte über 2-8 Wochen. Bei 21 Tieren erfolgte eine Kontrolle, so dass nur diese gewertet werden können.

Egaa 1 - Anhang 1

Besserung: 16 von 21 Fällen (76 %)
Gleichbleibend: 2 von 21 Fällen (10 %)
erster Fall: Tumorpatient, schwer zu beurteilen
zweiter Fall: Gleichzeitige Therapie mit Hyalovet.
Eventuell Nebenwirkungen
Verschlechterung: 3 von 21 Fällen (14 %)
erster Fall: Rezidive einer Synovialitis
zweiter Fall: Autoimmunbedingte Polyarthritis
dritter Fall: Gleichzeitig schweres neurologisches Problem

In zwei Fällen mit guter Besserung ergab sich nach dem Absetzen ein Rezidiv.

Fallstudie Pferd

Egaa 1 - Anhang 2Nur in einem Fall von multipler Arthrose konnte keine Verbesserung erzielt werden.

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